Hier finden Sie eine kleine Auswahl von Tagesfahrten für Gruppen, z.B. für Kirchengemeinden, Seniorengruppen, Vereine, Betriebsausflüge, Familienfeiern, ... Die Preise richten sich nach der Gruppengröße, den Eintritts- und Führungsgebühren und den Verpflegungsleistungen. Gern unterbreiten wir Ihnen weitere, auf Ihre Wünsche zugeschnittene Angebote und stehen für ein unverbindliches, persönliches Gespräch zur Verfügung.

Nachmittagsfahrt (ganzjährig):

Paul Gerhardt in Mittenwalde

Ganzjährig

Kloster Zehdenick und Schloss Liebenberg

März/April:

Niederlausitzer Ostervorbereitung

April/Mai:

Frühling an der Oder

April – Oktober:

Die „Blauen Augen der Lausitz“

Ganzjährig,
besonders zu empfehlen im Mai:

Parks in der Oberlausitz – Waldeisenbahn Muskau

MaiSeptember:

Am und im Spreewald

Mai – September:

Der Burger Spreewald

Mai – September:

Schlösser und Parks in Mecklenburg

November bis März:

Prignitzer Spezialität: Knieperkohl

November/Dezember:

Advent auf dem Töpferhof

Dezember:

Die Schokoladenseite der Lausitz

Die im Menüpunkt Programm zu bestimmten Terminen angebotenen Reisen können für Gruppen auch an anderen Tagen durchgeführt werden.


 

Nachmittagsfahrt (ganzjährig):

Paul Gerhardt in Mittenwalde

An der Mittenwalder Stadtkirche St. Moritz wirkte von 1651 bis 1657 der bekannte Kirchenlieddichter Paul Gerhardt. Bei einer Führung durch die Kirche werden wir viel über ihn und seine Zeit erfahren. Kaffee und Kuchen.


Dauer: ca. 5 Stunden

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Ganzjährig

Kloster Zehdenick
und Schloss Liebenberg

Zu den Zisterzienserinnen-Klöstern in Brandenburg gehörte auch das Kloster Zehdenick, das nach der Reformation als evangelisches Stift weitergeführt wurde. Die erhaltenen Teile der Klosteranlage wurden in den vergangenen Jahren restauriert. Im Nordflügel ist eine Kopie des Zehdenicker Altartuches, einer bedeutenden Weiß- und Filetstickerei des 13. Jh., untergebracht, dessen Bildprogramm sich bei einer Führung erschließt. Am Nachmittag besuchen wir Schloss und Gut Liebenberg, das Fontane in „Fünf Schlösser“, einem Ergänzungsband zu den „Wanderungen …“, ausführlich beschrieb. Die turbulente Bau- und Besitzergeschichte war auch mit Namen wie Philipp Fürst zu Eulenburg und Kaiser Wilhelm II. sowie Libertas und Harro Schulze-Boysen verbunden. Die aufwändig sanierte Anlage wird heute von der DKB Stiftung für gesellschaftliches Engagement genutzt. Nach einer Erkundung der Anlage nehmen wir vor der Heimreise an der Liebenberger Kaffeetafel Platz.

Dauer: ca. 11 Stunden

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März/April:

Niederlausitzer Ostervorbereitung

In der belgischen Confiserie „Felicitas“ in Hornow schauen wir den Chocolatiers auf die Finger, die hier feinste Schokoladen herstellen und verzieren. Zum Mittag erwartet uns „Essen vom heißen Stein“, bevor wir uns den wohl bekanntesten volkskundlichen Erzeugnissen der Lausitz widmen, den verzierten Ostereiern. Im Sorbischen Heimatmuseum Dissen werden wir in die Geheimnisse der Wachs-Batik-Technik eingeführt und können dann selbst versuchen, das theoretisch Erlernte in die Praxis umzusetzen. Eine Führung durch das Museum und die Dissener Dorfkirche sowie Kaffee und Kuchen vervollständigen das Programm.

Dauer: ca. 11 Stunden

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April/Mai:

Frühling an der Oder

Vom einstigen Wohlstand der Hansestadt Frankfurt (Oder) zeugen u.a. die aus Russland zurückgekehrten Fenster der Marienkirche. Ein einführender Lichtbildervortrag erläutert das einmalige Bildprogramm.  An den Oderhängen bei Lebus blühen in dieser Zeit leuchtend gelb die Adonisröschen, deren Name sich aus der griechischen Mythologie ableitet. Zwei Spaziergänge führen durch das hügelige Gelände. Zum Kaffeetrinken fahren wir in die ehemalige Bischofsstadt Lebus.

Dauer: ca. 11 Stunden

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April – Oktober:

Die „Blauen Augen der Lausitz“

„Gott schuf die Lausitz, aber der Teufel legte die Kohle darunter.“ Seit über einhundert Jahren wird die Lausitz durch den Tagebau geprägt. Von 1907 bis 1915 ließ die Ilse-Bergbau-AG die „Gartenstadt Marga“ in Brieske als Werkssiedlung errichten. Die Anlage, die zu den ersten ihrer Art in Deutschland gehört, wurde inzwischen saniert. Die Brachflächen der stillgelegten Tagebaue werden in einem langanhaltenden Prozess renaturiert. Dabei entsteht ein großes Seengebiet – die „Blauen Augen der Lausitz“. Nach Fahrt und Spaziergang entlang der im Renaturierungsprozess befindlichen Flächen, der Besichtigung von Kanälen und Staustufen und der Erklimmung eines 30 m hohen Aussichtsturms kann von den IBA-Terrassen aus ein Blick auf den entstehenden Ilse-See geworfen werden.

Dauer: ca. 12 Stunden

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Ganzjährig, besonders zu empfehlen im Mai:

Parks in der Oberlausitz – Waldeisenbahn Muskau

Im Rhododendronpark Kromlau steht im Mai einer der größten Bestände an Azaleen und Rhododendren Deutschlands in prächtiger Blüte. Nach einer Führung fahren wir mit der Waldeisenbahn Muskau, einer Schmalspurbahn, die ab 1895 der industriellen Erschließung der Standesherrschaft Muskau gedient hatte, nach Weißwasser. Diese Bahn bestand – zuletzt unter der Regie der Deutschen Reichsbahn – bis 1978. Der Nachmittag steht im Zeichen des berühmten Garten- und Lebenskünstler Hermann von Pückler-Muskau: Die Ausstellung „Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!“ im restaurierten Neuen Schloss lädt zum Schauen und Mitmachen ein. Kaffeetrinken im Café Pückler.

Dauer: ca. 12 Stunden

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Mai - September:

Am und im Spreewald

Nähert man sich dem am Rande des Spreewaldes gelegenen Dorf Straupitz, so grüßen schon von Weitem die Türme der großen Kirche, die 1828–1832 nach Plänen Karl Friedrich Schinkels für Straupitz und sechs weitere Dörfer erbaut wurde. Eine Einmaligkeit in Deutschland ist die Holländerwindmühle am Nordrand des Dorfes, hat sie doch eine dreifache Funktion: Hier kann Korn gemahlen, Holz gesägt und Leinsamen zu Öl gepresst werden. Der nachmittägliche Spaziergang führt nach Burg Kauper. Den Abschluss bildet eine eineinhalbstündige Kahnfahrt durch den Burger Spreewald mit Kaffee und Kuchen an Bord.


Dauer: ca. 11 Stunden

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Mai - September:

Der Burger Spreewald

Inmitten des Biosphärenreservats Spreewald liegt Burg mit den Ortsteilen Dorf, Kolonie und Kauper. In der Nähe des Burger Schlossberges, bei dem es sich um einen slawischen Burgwall handelt, befinden sich der Arznei- und Gewürzpflanzengarten und die Weidenburg Arena Salix aus geflochtenen Weiden. Ein Spaziergang führt zum nahe gelegenen Bismarckturm (Aufstieg optional) auf dem Schlossberg. Der Sage nach schläft im Berg der letzte Wendenkönig besseren Zeiten entgegen. Über ihn und weitere Gestalten der sorbisch-wendischen Sagenwelt erfahren wir mehr bei einem Rundgang durch den Kur- und Sagenpark, nachdem wir im ehemaligen Bahnhof Burg zu Mittag gegessen haben.  Eine Kahnfahrt mit Kaffeetrinken an Bord beschließt den Tag im Burger Spreewald.

Dauer: ca. 12 Stunden

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Mai - September:

Schlösser und Parks
in Mecklenburg

Beinahe in jedem mecklenburgischen Dorf gibt es ein Gutshaus oder Schloss. Das Bredenfelder Schloss entstand Mitte des 19. Jh.  In dem ab 1999 vorbildlich restaurierten Haus werden wir zum Mittagessen erwartet. Eine kleine Führung durch Haus, Park und Dorfkirche rundet den Besuch in Bredenfelde ab. Das Gutshaus in Marihn ist etwa 50 Jahre jünger. Auf ca. 30 ha des Gutsparks entstand der „Garten von Marihn“ mit u.a. 8000 englischen Rosen. Er war Korrespondenzprojekt der BUGA ’09 in Schwerin.

Dauer: ca. 12 Stunden

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November – März:

Prignitzer Spezialität: Knieperkohl

Ein regionaltypisches Mittagessen erwartet die Teilnehmer in einem kleinen Prignitzdorf: Knieperkohl – ein Gemisch aus Markstammkohl, Weißkohl und Grünkohl, zu dem Eisbeinfleisch, deftige Würste sowie Pell- und Salzkartoffeln gereicht werden. Nach einem Verdauungsspaziergang führt die Fahrt zum sanierten Barockschloss Neuhausen, das im 18. Jahrhundert auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Burg entstand. Mittelalterlich ist auch die sogenannte Burgkapelle mit nahezu vollständig erhaltener Ausmalung.

Dauer: ca. 10 Stunden

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November/Dezember:

Advent auf dem Töpferhof

Das Museum in Bad Liebenwerda beherbergt seit einigen Jahren eine Marionettensammlung. Das Marionettentheater „fundus – Das Museum auf Rädern“ lässt für uns „die Puppen tanzen“. Nach dem Mittagessen erklingt in der St.-Nikolai-Kirche die Orgel, gespielt von Orgelbaumeister Voigt. Den Abschluss der Fahrt bildet ein Besuch in einer Töpferei in Hohenleipisch, wo es inmitten der „Scherben“ Kaffee und Kuchen gibt.


Dauer: ca. 12 Stunden

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Dezember:

Die Schokoladenseite der Lausitz

Wir beginnen mit einem Besuch in der belgischen Confiserie „Felicitas“ der Familie Matthijsen-Bienstmann in Hornow, wo wir mit einer Kostprobe begrüßt werden und den Chocolatiers bei der Arbeit zuschauen. Nach dem Mittagessen („Essen vom heißen Stein“) fahren wir zum Sorbischen Heimatmuseum Dissen, wo uns nach einer Führung der sorbische Poet und Liedermacher Pittkunnings mit einem musikalisch-literarischen Programm erwartet, bei dem u.a. über sorbische Bräuche zur Weihnacht erzählt wird.

Dauer: ca. 11 Stunden

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