Mittwoch, 3. Oktober 2018:

Quintus Icilius und der „Wilde Robert“

Exkursionsleitung: Dr. Hans-Joachim Pohl
in Zusammenarbeit mit Hiltrud Apel

Abfahrt: 7.47 Uhr Südkreuz mit RE 3 nach Falkenberg (Elster)
Rückkehr: 20.31 Uhr Südkreuz

Karl Theophil Guichard, von Friedrich II. Quintus Icilius genannt, verwüstete 1761 im Sieben­jährigen Krieg im Auftrag des preußi­schen Königs das sächsi­sche Schloss Hubertus­burg als Vergeltung für die Plünde­rung des Schlosses Char­lotten­burg durch sächsische, öster­reichische und russische Truppen. Das pracht­volle Schloss Hubertus­burg blieb in seiner äußeren Form erhalten. Glanz­punkt im Inneren ist die katholische Schloss­kirche. 1763 erfolgte in dem ausgeplün­derten Schloss der Friedens­schluss, der den Sieben­jährigen Krieg beendete und als „Hubertus­burger Frieden“ in die Geschichte ein­ge­gangen ist.
Um nach Hubertus­burg zu gelangen, fahren wir mit dem Regional­express von Berlin nach Falken­berg (Elster) und besteigen dort einen Bus, der uns zunächst nach Oschatz bringt. In Oschatz wechseln wir erneut das Verkehrs­mittel und fahren mit der „Wilder Robert“ genannten 750-mm-spurigen Döllnitz­bahn nach Mügeln zum einst größten europä­ischen Schmalspur­bahnhof. Von hier geht es weiter mit dem Bus nach Wermsdorf zum Mittag­essen, zur Schloss­führung Hubertus­burg und zum Kaffee­trinken. Die Rückfahrt erfolgt mit dem Bus nach Elster­werda und weiter mit der Bahn nach Berlin.

Bahnfahrten, Busfahrt, Reiseleitung, Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Eintritts- und Führungsgelder
Preis pro Person: 73,00 €
Der Preis verringert sich um 5,00 €, wenn bei der Anmeldung angegeben wird, dass keine Fahrkarte Berlin–Falkenberg/Elsterwerda–Berlin benötigt wird (z. B. Abo65plus).